Kunden gewinnen als zentrales Thema

28. Oktober 2009
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Wer braucht sie nicht … die Kunden? Doch woher nehmen und nicht stehlen? DSC03433

Es gibt für alles einen Markt. Jedes Produkt, was jemand herstellt und jede Dienstleistung, die jemand anbietet, hat Interessenten. Das Eine mehr, das Andere weniger. Stellt sich nur die Frage: Habe ich Geld, meine Sache bekannt zu machen? Habe ich Zeit? Was gibt mein Budget her? Habe ich überhaupt eins? Fange ich von Null an oder kennt mich bereits wer? Worauf kann ich aufbauen?

Unweigerlich taucht das Wort Akquise auf. Kunden werben … so eine schlimme Sache. Oder?
Über Akquise wird viel geschrieben. Es gibt unzählige schlaue Bücher darüber. Kurse, Seminare. Und noch mehr Berater und Coaches, die ihr Wissen an den Mann oder die Frau bringen wollen. Suchen Sie sich einen Praktiker, der weiss, wovon er spricht und lassen Sie sich helfen. Doch tun müssen Sie es am Ende doch selbst.

Heute soll alles schnell gehen. Alles am besten schon vorgestern. So auch bei der Kundengewinnung. Heute morgen schliesse ich meinen Laden auf und mittags sollen mir die Kunden die Bude einrennen und abends komme ich mit dem Geldzählen nicht nach. …. Wo gibt es dieses Land? Ich will da hin …. Sofort.

Wie ist es wirklich?

Ich schliesse meinen Laden auf. Freue mich über mein gut gefülltes Regal. Zeige mein schönstes Lächeln und warte. Ich warte und warte und warte und warte. Was geschieht? Nichts. Ich gehe zur Tür und öffne sie. Ja, sie ist nicht verschlossen. Ich stecke den Kopf zur Tür heraus. Mmh, keiner zu sehen. Naja, wird schon noch Jemand kommen. Gehe zu meinem Regal und freue mich über die Schachteln. Sieht gut aus.
Da geht die Ladentür auf. Ein KUNDE? Er sieht sich um, doch eh ich ihn richtig begrüssen kann, dreht er sich um und geht wieder. So warte ich und warte ich. Vergeblich. Abends schliesse ich die Ladentür zu und tröste mich, dass es der erste Tag war und morgen alles besser wird.
Doch morgen wird auch nicht besser. Und die folgenden Tage auch nicht. Mal verirrt sich jemand in den Laden, mal fragt auch jemand näher nach, doch sonst nichts. Irgendwie macht sich ein flaues Gefühl im Magen breit. Und genau in diesem Moment geht die Ladentür auf und dieser Mann wird mein erster Kunde. Freude. Jetzt wird alles gut. Wo einer kauft, da kommen viele. Meine ich. So vergeht Tag für Tag, Woche für Woche. Die Kosten steigen für Miete, Strom, Telefon und Essen muss ich auch was. Irgendwann geht das flaue Gefühl im Bauch gar nicht mehr weg. Was nun? Guter Rat ist teuer.

Ich möchte die Geschichte hier abbrechen. So oder ähnlich kennt sie fast jeder. Nicht unbedingt von sich selbst, doch vom Hören und Sagen.
Was ist falsch gelaufen?

Es genügt nicht mehr, nur ein gutes Produkt zu haben. Die Dienstleistung kann noch so gut sein, wenn niemand weiss, dass genau Sie diese anbieten, dann kann sie niemand nutzen.
Nun kommt wieder die Akquise ins Spiel. Kennt mich keiner, kann keiner kaufen. Doch selbst das reicht heute nicht mehr aus. Ich muss besser sein als der Wettbewerber. Bei vielen Produkten kann der Kunde gar keine Unterschiede mehr sehen, bestenfalls den Preis. So artet es dann auch oft in einen Preiskampf aus. Weil der Preis als einziges Mittel gesehen wird. Doch wo Kampf, da nur Verlierer.

Was ist also zu tun?

Bekanntmachen vom ersten Tag an. Noch besser: Man ist bereits bekannt, wenn man mit einem Produkt an den Start geht. Doch wie geht das? Was mache ich am besten? Und vorallem wie mache ich das in Bezug aufs Internet?

Darum wird es in diesem Blog gehen. Kunden gewinnen übers Internet. Einbeziehung dieses Mediums in das gesamte Marketing. Was bedeutet Social Media wirklich? Wie kann man als Unternehmer das Web 2.0 nutzen? Alles Begriffe, wo viele nicht wissen, was sich dahinter verbirgt und welche Möglichkeiten sich damit eröffnen. Und was der Bauer nicht kennt, das isst er bekanntlich auch nicht. Das Internet ist ein Mittel, um heute schnell neue Kunden zu finden, sich Wettbewerbsvorteile zu schaffen … einfach schneller sein, als die anderen.
So wie die Akquise draussen am Mann zu einem grossen Teil reine Fleissarbeit ist, genauso ist auch das Marketing im Internet eine Fleisssache gepaart mit dem Wissen, das Richtige zu tun.

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4 Responses to “ Kunden gewinnen als zentrales Thema ”

  1. Utku on 19. Januar 2010 at 11:27

    Da gebe ich Ihnen Recht.

    Es reicht heute nicht mehr, super Ware in den Regalen zu haben. Man muss auffallen. Die Produkte sind austauschbar und das Internet ermöglicht noch einen sehr schnellen Vergleich. Zufriedene Kunden sind nicht gut für das Geschäft. Zufriedene Kunden gehen bei nächster Gelegenheit zur Konkurrenz. Man muss die kundenbedürfnisse übererfüllen.

    Mit freundlichem Gruß
    Utku Akkoc

    • Monika Lohmann on 19. Januar 2010 at 12:19

      Deshalb heisst es, anders sein, um aus dem Preiskarussell aussteigen zu können. Produkte und Dienstleistungen so anbieten, dass es die geheimsten Bedürfnisse der Kunden anspricht. So, dass der Kunde noch gar nicht wusste, was ihm da fehlt oder wo es brennt. Und dann wird er auch kaufen. Wird er dann auch noch als “Partner” behandelt, wird er auch (zumindest eine gewisse Zeit) treu bleiben. Ist wie in einer Ehe. Nur oft wird es leider nicht so gehandhabt und dann wundern sich die Anbieter, dass die Kunden ganz schnell wieder weg sind.

  2. Dieu Hao Abitz on 30. Juni 2010 at 21:57

    „wer nicht wirbt, stirbt“- der Spruch gilt immer noch. Als die Technik immer fortgeschrittener wird, müssen wir umdenken, neue Ansätze der Werbung anzuwenden. Wir müssen unsere Produkte und Dienstleistungen entsprechend der neuen Märkte anpassen. Zum Glück sind Kunden auch Menschen, die im Trubel der Gefühle mit Freude oder Leid reagieren. Der Vergleich mit einer Ehe ist klasse ;-) . Das bedeutet, dass ein Unternehmer mit stabiler Ehe wohl besser versteht, Kunden-Beziehung langfristig zu halten. Ich glaube, dass ich die Erfahrungen aus meiner langjährigen Ehe in meinem Unternehmen annähernd umgesetzt habe.
    Viele Grüße

    Dieu Hao Abitz
    dieser Text wurde mithilfe der Spracherkennung Dragon NaturallySpeaking diktiert.

    • Monika Lohmann on 30. Juni 2010 at 22:06

      Vielen Dank für die Zeilen. Menschen können sich zwar zeitlich in Privat und Beruf/Arbeit aufsplitten, doch nicht im zwischenmenschlichen Miteinander. Wer also im Allgemeinen kein so guter Gesell ist, wird auch beruflich so manche Schwierigkeit verursachen. Naja, das Leben ist diesbezüglich schon gerecht.

      “Wer nicht wirbt, stirbt” … ist ein Spruch, der sich auf alte Methoden der Werbung und des gesamten Marketings bezieht. Doch so gilt er nicht mehr. Nur wer es versteht, aus dem Preiskampf auszusteigen, wird in Zukunft langfristig Erfolg haben können.

      Viel Erfolg weiterhin
      Monika

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