In der Liste liegt das Geld. Wirklich?
Alle Gurus sagen:
In der Liste liegt das Geld.
Ja, das ist auch richtig. Es stimmt. Brennt mir das Haus oder die Firma ab oder wird mein Lager von Dieben heimgesucht oder was auch immer, habe ich eine Kunden- bzw. Interessentendatenbank, dann geht es sofort weiter. Mitunter reicht eine Email und die Sonne scheint wieder. Fragt mich Jemand, was ich retten würde, wenn das Haus brennt, dann wäre das meine gespeicherte Liste.
Doch die Sache hat einen Haken.
Einen ganz entscheidenden: Nicht, dass es so wenig brennen würde. Viele Unternehmen haben zwar eine solche Liste/Datenbank, doch sie ist:
- überaltet oder
- ungepflegt oder sogar
- beides zusammen
Das alles hat fatale Folgen:
Sind die Email-Adressen alt, dann kommen die Nachrichten oft nicht an.
Können viele Emails nicht zugestellt werden, gibt es negative Punkte bei Providern.
Werden nur selten Nachrichten verschickt, erkennt Sie der Interessent oder Kunde nicht mehr.
Dann werden die Mails nicht mehr geöffnet somit nicht gelesen und im schlimmsten Falle unter Spam abgelegt.
Pustekuchen. Dann nützt die größte Liste nichts mehr. Sie ist nur noch eine Fata Morgana in der Wüstensonne.
Ich habe mich zu einer sehr radikalen Methode entschlossen:
Ich lösche meine Listen. Richtig gelesen. Löschen. Weg damit. Denken Sie, ich bin verrückt? Keineswegs.
Damit verschwinden alle alten Emailadressen, die Jemand nur angegeben hat, weil er sich ein Geschenk holen wollte. Dies sind aber sogenannte Wegwerfadressen, die man eben so hat für solche Zwecke. Doch die haben in meinen Listen auch nichts zu suchen (aus den obigen Gründen). Sie schaden auf Dauer nur.
